Brigitte Reschl - Lerntrainerin


Rund 20% der Schulkinder haben Lernschwächen. Diese Kinder können nicht altersgemäß das Rechnen, Schreiben oder Lesen erlernen. Häufig sind sie auch verhaltensauffällig.


Um jedem Kind die optimale Stütze und Förderung zu ermöglichen, bedarf es der Betreuung von Fachleuten, die in einer genauen Anamnese herausfinden sollen, wo die Schwachpunkte des Kindes tatsächlich liegen, ob die Wahrnehmungsbereiche (Sehen, Hören, Tasten, Orientieren) altersadäquat entwickelt sind oder ob es sich um Lernstörungen auf Grund akuter Stresssituationen handelt. Bei den meisten Kindern fehlt es zudem an der für das Lernen nötigen Motivation.

Ziel der Lernberatung ist es, Kindern und Eltern neue Wege des Lernens aufzuzeigen. Das Lernen sollte nicht in erster Linie nur der guten Noten wegen erfolgen, sondern als positiver Lebensprozess am Neuerwerb von Wissen betrachtet werden. Gelingt es in der Lernberatung, vor allem Eltern davon zu überzeugen, so sind wesentliche Ziele in Bezug auf freudvolles, lebenslanges Lernen und Verändern getan.

Lernberatung ist daher mehr als Nachhilfe. Sie geht auf das Kind in seiner Gesamtheit ein und arbeitet an den Wurzeln der Störung. Ein Symptomtraining, wie z. B. das Lesen, Schreiben und Rechnen kann schrittweise eingebaut werden.